Was ist ein Zinshaus?

Jeder kennt den Begriff Zinshaus oder hat ihn zumindest schon einmal gehört – aber was genau ist ein Zinshaus? Worauf muss man achten, wenn man in ein Zinshaus investieren möchte und wie kann man ein Zinshaus einfach und schnell verkaufen? Die Immomarie hat für Sie die wichtigsten Informationen zum Thema Zinshaus im Überblick!

 

Was bedeutet der Begriff Zinshaus?

Im ursprünglichen Sinn sind Zinshäuser Mietshäuser mit mehreren Wohneinheiten, die vor 1918 errichtet wurden, langfristig vermietet werden und dadurch einen monatlichen Mietzins erwirtschaften. Aber nicht nur Gründerzeit Häuser aus dem 19. Jahrhundert, sondern auch jedes andere Haus, in dem Wohnungen vermietet werden, wird heutzutage als Zinshaus bezeichnet. Häuser mit Genossenschaftswohnungen und geförderten Wohnungen zählen allerdings nicht dazu.

Zinshäuser wurden in den meisten Fällen von Privatinvestoren errichtet und waren die Kapitalanlage des wohlhabenden Bürgertums. Auch heute sind noch viele Zinshäuser in Privatbesitz und werden von einer professionellen Hausverwaltung betreut.

 

Zinshaus Wien

Das Wiener Zinshaus hat eine lange Tradition und prägt das Stadtbild. In vielen Bezirken sind die Gründerzeithäuser der Standard. Gerade in Wien, aber auch in Graz und Salzburg ist der Zinshausmarkt sehr beliebt und für Investoren interessant.

Zinshäuser gelten als besonders lukrative Immobilienform. Die Nachfrage steigt stetig und damit auch der Wert der Zinshäuser. Unter anderem werden für die Bewertung von Zinshäusern folgende Aspekte berücksichtigt:

 

  • Lage
  • Größe
  • Preis und Ertrag pro Quadratmeter Nutzfläche
  • Zustand und Substanz
  • Leerstände (nicht vermietete Wohnungen)
  • Instandhaltungsaufwendungen
  • Bestand an Altmietern (zahlen häufig einen Billigmietzins)
  • Kosten für Verwaltung

 

Lohnt sich ein Zinshaus?

Gerade als Anlage ist ein Zinshaus sehr beliebt – aber lohnt sich die Investition in ein Zinshaus?

Kaufinteressenten und Zinshausbesitzer, die nicht sicher sind, ob sie die Immobilie behalten wollen, sollten bedenken, dass Zinshäuser eine Menge Arbeit machen und nicht wenige aufgrund ihrer opulenten Fassade unter Denkmalschutz stehen. Den Ärger mit dem Mietrecht sollten man ebenfalls miteinkalkulieren, denn das Mietrechtsgesetz ist bei Zinshäusern nur beschränkt anwendbar. Es gilt der Mietzins, der vor Jahren zwischen Vermieter und Mieter vereinbart wurde und häufig so gut wie keine Rendite erzielt.

Ein klassisches Zinshaus hat schon viel erlebt – oft auch weniger professionelle Umbauarbeiten, die aber über die Jahre hinweg in Vergessenheit geraten sind und im besten Fall keinen Einfluss auf die Standfestigkeit und die Statik haben. Aber auch der Befall von Schädlingen kann Probleme bereiten. Vor allem der Dachstuhl kann durch Schädlingsbefall seine Struktur verlieren. Wenn dann einmal Renovierungsarbeiten anstehen, stellt sich für den Zinshausbesitzer die Frage, wie viel er investieren kann und will.  

Gerade deshalb entscheiden sich viele Zinshausbesitzer für den Verkauf. Sollten Sie auch über einen Verkauf Ihres Zinshauses nachdenken, unterstützen wir Sie gerne dabei. Erfahren Sie mehr über die Vorteile beim Zinshausverkauf mit der Immomarie!